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Krippe der Kita "Sperkennest"

 

Bei uns gibt es drei Krippengruppen, alle sind im neuen Anbau zu finden. Gleich beim Haupteingang gibt es für die Eltern einen Wagenraum und ein Gäste-WC mit Wickeltisch.

Im Untergeschoss spielen die Kleinsten in der Igelgruppe und wechseln später zu den Bärchen ins Nachbarzimmer. Da beide Gruppen ihren Tag meist zusammen verbringen, geschieht der Wechsel fließend und ohne Probleme. Hier gibt es zwei Wickelräume und zwei Schlafräume, die durch eine große Glaswand geteilt sind.

Eine dritte Krippengruppe, unsere Käfer, hat ihren Bereich mit Schlaf- und Sanitärraum sowie Garderobe im Obergeschoss.

 

Ehe unsere Krippenkinder ohne Eltern zu uns in die Kita kommen, ist eine gute Eingewöhnung in Absprache mit den Eltern besonders wichtig.

 

Eingewöhnung

Die Eltern erhalten bei der Anmeldung ihres Kindes einen Brief, der sie mit unserem Eingewöhnungskonzept bekannt macht und gemeinsam wird der erste Tag des Kindes in unserer Kita festgelegt.

Auch besondere Gewohnheiten/Bedürfnisse der Familie und des Kindes werden erfragt und von den Eltern zu Hause auf einem Formblatt notiert, so kann die Erzieherin von Anfang an gut auf das Kind eingehen. In der Eingewöhnungsphase können Besonderheiten des Kindes genauer besprochen werden. Der erfolgreiche und vom Kind positiv erlebte Start in die neue Lebensphase ist die Basis für das dauerhafte Wohlbefinden des Kindes in der Kita und den Erfolg der pädagogischen Arbeit.

Deshalb planen und gestalten wir die Phase der Eingewöhnung in Absprache mit den Eltern und ganz individuell und an die Bedürfnisse des Kindes angepasst. Die jeweilige Gruppenerzieherin ist für die Eingewöhnung zuständig und bespricht mit den Eltern alles Wesentliche.

Beim Beziehungsaufbau ist es besonders wichtig für die Erzieherin, nach und nach das Vertrauen des Kindes zu gewinnen. Dabei geht es anfangs nicht ohne Begleitung der Eltern, die sich allmählich zurückziehen, wenn das Kind die Erzieherin als neue Bezugsperson akzeptiert hat. Dann lässt sich das Kind von ihr trösten und findet so emotionale Sicherheit, die für seine Entwicklung sehr wichtig ist. Die Eingewöhnung von Kleinstkindern und jüngeren Kindern ist erst dann abgeschlossen, wenn das Kind eine sichere Bindung zu seiner Erzieherin aufgebaut hat.

 

Für die Entwicklung unserer Kinder in Geborgenheit ist räumliche und zeitliche Kontinuität sehr wichtig. So gibt ein geregelter Tagesablauf den Kindern Orientierung und Sicherheit. Ein möglichst individuelles Eingehen auf die Grundbedürfnisse der Kinder, also beim Essen, Schlafen, bei der Körperpflege und Sauberkeitsentwicklung ist Grundsatz unserer pädagogischen Fachkräfte. Zielstellung ist dabei immer, Raum und Möglichkeiten für die Entwicklung der Selbstständigkeit unserer Kleinsten zu lassen.

 

Die ersten beiden Wochen der Eingewöhnungsphase sind kostenlos, danach können die Eltern wählen, ob sie für ihr Kind eine 4,5-, 6- oder 9 - Stunden Betreuungszeit wünschen. Die festgelegte Zeit stellt jeweils eine Obergrenze dar.